Impossible I-1 Camera

Leistungen

Entwicklung

Technologien

Android

Kunde

Impossible Project GmbH

Jahr

2016-heute

Was war die Rolle von Karlmax im Projekt?

Nach Fertigstellung der Entwicklung von Firmware und Hardware haben wir - teils parallel - die Entwicklung für Android übernommen.

Warum brauchen die Nutzer die App?

Weil sie so die kreativen Möglichkeiten der neuen Sofortbildkamera „I-1“ voll ausschöpfen können.

Was kann die App?

Die I-1 Kamera wird über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt. Mit der App können die Nutzer die Kamera bedienen und verschiedene Modi ausprobieren, so zum Beispiel „Lightpainting“ oder „Double Exposure“ – damit entstehen kleine Kunstwerke aus den eigenen Bildern. Ein leistungsstarker Manual Mode macht die freie Variation aller Einstellungen für den Besitzer der Kamera möglich.

 

Die Herausforderung

Da die iOS App bereits entwickelt und gestaltet war und Karlmax Berlin die Android Version auf den Markt bringen sollte, lag eine Herausforderung in der Adaption des Designs mit vielen individuell gestalteten Oberflächenelementen für die Kamera.

Eine weitere Herausforderung war die Steuerung der Kamera über Bluetooth LE und die damit verbundene Oberflächengestaltung für die Bedienung auf dem Smartphone. Daraus ergaben sich vor allem praktische Fragen zur Kamerasteuerung: Wie verhält sich die App wenn die Verbindung abbricht? Wie verhalten sich mehrere Kameras zu einer App, oder eine Kamera zu mehreren Apps?

Wie sind wir vorgegangen?

Die Geschichte von Bluetooth und Android ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Es wurde erst mit der Version 4.3 für den Low-Energy-Standard eingeführt und ist daher noch nicht so erprobt wie andere Teile des Betriebssystems. Im Zustand ohne Verbindung bietet die App einen Demo-Modus, in dem die App bereits erkundet werden kann. Eine einmal gekoppelte Kamera wird gespeichert und in der Zukunft wieder gesucht. Doch eine Kamera kann nur mit einem Handy gekoppelt werden. Dadurch herrschte in unserem Testgeräte-Pool starke Konkurrenz unter den Geräten, weil sich manchmal einfach das sendestärkste Gerät vom Flur oder dem Nachbartisch aus die Verbindung gesichert hatte.

Unser wichtigstes Ziel – den Use Case für den Haushalt mit 35 Smartphones mal vernachlässigend – haben wir erreicht: Eine App mit zwei Kameras und auch umgekehrt (mit zwei oder drei Geräten) verhält sich sehr vorhersagbar. So kann der Fotograf sein Equipment schnell betriebsbereit machen und loslegen.

Behind the scenes oder: Wie ich den Mann mit den zwei Gesichtern schuf.

Die „I-1“ bietet viele verschiedene Möglichkeiten die eigenen Bilder kreativ zu gestalten. Alle Funktionen mussten natürlich ausgiebig getestet werden – meine Lieblingsmotive waren dafür meine lieben Kollegen. Mit der Doppelbelichtung kann man zum Beispiel zwei Bilder auf ein Foto bannen. Darf ich also vorstellen: Kalph (Karl + Ralph), unseren neuen Mitarbeiter mit den zwei Gesichtern. Doppelte Schönheit auf einem Foto vereint. Herzlich willkommen im Karlmax Berlin Team!