EUTRAC Lighting Tab

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Leistungen

Android-Entwicklung

Technologien

Android

Kunde

EUTRAC Stromschienen GmbH

Jahr

2014 – 2017

Was war die Rolle von Karlmax im Projekt?

Wir haben auf Basis einer bestehenden App eine Neuimplementierung mit hybriden Technologien umgesetzt und diese in den App Store, bzw. Play Store gebracht.

Warum brauchen die Nutzer diese App?

Weil sie damit die Lichtsteuerung buchstäblich in die Hand nehmen können.

Was kann die App?

Lighting Tab ist eine einfach zu bedienende App zur Lichtsteuerung für das professionelle Umfeld. Wer einen NetComposer, die Licht-Steuerzentrale der Firma Eutrac, sein Eigen nennt, kann mit der App Lampen, Strahler, LEDs – ja ganze Lichtsysteme bequem bedienen. Einmal programmiert, kann der User angeschlossene Leuchten nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch Helligkeit, Farbwerte und Farbtemperaturen variieren. Einprogrammierte Sequenzen kann er mit einem Tap auf dem Smartphone oder Tablet aufrufen, servogesteuerte Spots bedient der Nutzer mühelos von seinem Android oder iOS Device.

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Die Herausforderung

DALI und DMX, so lauten die Bezeichnungen für die Steuerungsprotokolle der Hausautomations- und Veranstaltungstechnik, mit der Controller und Leuchten kommunizieren. Die App mit dem Controller kommunizieren zu lassen stellte eine große Herausforderung dar. Lampen und Leuchten auf verschiedenen Kanälen anzusteuern ist ebenso möglich wie der parallele Betrieb mehrerer Controller. Auch sollte sich die App auf Android und iOS möglichst gleich verhalten, um dem User Flexibilität in der Wahl des Bediengerätes zu gewährleisten. Gleichzeitig sollten die Bedienelemente der App aber leicht verständlich und einfach nutzbar sein.

Wie sind wir vorgegangen?

Die EUTRAC-App nimmt unter unseren bisherigen Apps insofern eine Sonderstellung ein, als sie eine hybride App ist. Damit ist relativ leicht eine gleichartige Anmutung auf iOS und Android entwickelt. Unterhalb dieser UI-Ebene befinden sich dann die Kernanwendungen zur Kommunikation mit den Netzwerken über Multicast und UDP-Datagrams. Diese sind für Android und iOS wieder nativ implementiert, um in der performance-kritischen Netzwerkschicht auf den Geräten jeweils den effizientesten Weg der Kommunikation zu nutzen. Das klingt technisch – ist es auch.

Gleichzeitig hat dieses Projekt eine tolle Komponente, die ebenfalls einmalig ist: Vom Handy aus mal eben die Atmosphäre in einem Raum oder die Lichtstimmung einer ganzen Etage steuern zu können, ist beeindruckend und macht einfach Spaß. Im Laufe der Entwicklung hatten wir dann auch ganz weltliche Probleme zu lösen: Anfänglich bewegte sich der servogesteuerte Spot gar nicht, später dann nicht so, wie wir es wollten. Auch andere Geräte wie LED Streifen oder Farbstrahler mussten zunächst installiert und umfangreich konfiguriert werden, um dann anschließend durch die App ansprechbar zu sein. Umso belohnender war das Gefühl, mit dem Handy einen Unterschied in der realen Welt mit einem einfachen Fingertipp zu erreichen.

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Behind the scenes – oder: Wie mir so manches Licht aufging.

Auch diese App musste ausgiebig getestet werden und unser Büro war dafür kein schlechter Ort. Über vier Meter hohe Wände, mit halbrunden Kappendecken und dann auch noch meine Kollegen als bewegte Ziele. Tja, wehe wenn eine Qualitätskontrolle anstand. War eine neue Funktion erfolgreich implementiert, konnte ich meinen Lichtdesignfähigkeiten freien Lauf lassen: Das Büro in stimmungsvolles Blau tauchen oder den Flur in grasgrün fluten … beeindruckend, was Licht mit Räumen macht. Und wenn der Servomotor leise surrte, gingen meine lieben Kollegen sofort auf Tauchstation, denn mehr als einmal mussten sie da „blendende“ Erfahrungen machen. Meine Erkenntnis: nicht jeder ist fürs Rampenlicht gemacht und so manch einer stellt sein Licht lieber unter den Scheffel.

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